Empörungsmitteilung an die geschmacklosen St. Pauli-Fans

Februar 13, 2017 6 Kommentare

Liebe Fans des FC St. Pauli,

ja, ihr, die ihr da ein Transparent hochgehalten habt, das zentnerweise Salz in die größte Dresdner Wunde streute. Das wichtigste und identitätsstiftende Großereignis unserer Stadt in der jüngeren Geschichte derart zu verhohnepipeln! Weiterlesen …

RB-Leipzig-Fans für Friedensnobelpreis nominiert

Vor acht Tagen saß Deutschland in der Hysteriefalle. Wir hatten nichts. Nichts, was uns so wirklich aufregt. Nichts ließ uns das Ende der Welt, der Demokratie, des Abendlandes herbeiphantasieren. Die Klimakatastrophe zieht sich träge in die Länge. Donald Trump ist irgendwie langsam Alltag. Die Flüchtlingskrise birgt kaum noch  Schnappatmungspotential. Die vor der Frauenkirche erigierten Busse lösen nur regionalen Hysteriereflexe aus. Weiterlesen …

Wegen Kunstprovokation: Syrien entschuldigt sich bei Dresden

Dresden/Aleppo – Seit Tagen reißen drei Busse auf dem Neumarkt tiefe Wunden in die zart besaitete Dresdner Bombenterroropferseele.

Doch jetzt deutet sich eine Entspannung der Situation an. Weiterlesen …

Die beiden besten Weihnachtsgeschenke der Welt

Mit diesen Büchern gibt’s Stimmung unterm Weihnachtsbaum, wie im K-Block! 

Fußballfibel: SG Dynamo Dresden

bildschirmfoto-2016-12-01-um-12-59-39Ohne Zweifel ist Dynamo Dresden einer der wichtigsten ostdeutschen Fußballclubs. Der Fußball hatte in den Siebzigerjahren Weltniveau, das derzeit nur von den Dynamo-Fans gehalten wird. Der K-Block ist ein mythischer Ort, und der Einfallsreichtum der Dresdner Fußballanhänger lässt in JEDER Beziehung keine Fragen offen. Uwe Leuthold und seine Verbündeten präsentieren in ihrer Fußballfibel ein großes Tortenstück Dynamo und hoppen lässig von einst bis jetzt und wieder zurück. Ein Potpourri an Geschichten, Schicksalen und Sternstunden ihrer SG aus dem liebreizenden Sachsen, wo freilich nicht alles makellos lief und läuft. Aber wo tut es das schon?

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Nie mehr 3. Liga

Die heilige Schrift über Dynamos Wiederauferstehung hier bestellen.

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Zwischen Februar 2014 und Juni 2016 hat es bei der SG Dynamo Dresden mächtig gerappelt: Vom abgestiegenen, verarmten Schmuddelkind zum schuldenfreien, resozialisierten Streber des Fußballostens in gerade mal 28 Monaten. Vom Abstieg zum Aufstieg werden in diesem Buch Höhepunkte bejubelt, Schwachstellen beschimpft und auf sportliche Analysen verzichtet. Abstiegskampf, Neuanfang, Abschied zweier Fußballgötter, die größte Fahne der Welt, Entschuldung, Aufstieg, Fußballmafia, Randale. Zu alle emotionalen Momenten der vergangenen zwei Jahre gab der Autor seinen hintersinnigen, ironischen nur allzu gerne polemischen Senf dazu. Zu lesen gibt es die erfolgreichsten Beiträge aus dem SPUCKELCH-Blog dieser Zeit. Als Treueprämie bekommen die begeisterten Stammleser viele bisher unveröffentlichter Texte dazu, u. a. über Dynamos Wundermannschaft, den DFB-Pokal gegen Dortmund, die Erfolgsfans, den Abschied von Cristian Fiel und das Wunder der Entschuldung geht.

Und von jedem verkauften Buch werden 50 Cent an die Stiftung „Zukunft Dynamo“ gespendet.

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Dresden beschließt Brückenneubau und Fernsehturmsanierung

Paukenschlag im sonst so verschlafenen Elbtal!

In einer kurzfristig einberufenen gemeinsamen Sitzung von Stadtrat, Rathaus und Vereinsführung der SG Dynamo Dresden wurde  in einer Nacht und Nebel Aktion beschlossen, die Neugestaltung der Dresden-Silhoutte eher als geplant öffentlich zu machen. Schon seit längerem liegen derartige Pläne in geheimen Schubladen. Nun brachte ein Bauausschuss-Leak diese ans Licht der Öffentlichkeit und zwang die Verantwortlichen zum Handeln.

61wfm7pjyqlPläne der Stadtumgestaltung tauchten ausgerechnet auf dem Adventskalender von Dynamo Dresden auf. Kaum dass es TAG24 aufdeckte und Huffington Post abschrieb, hatte die Stadt ihr Adventskalender-Gate. Beim vorweihnachtlichen Türchenöffnen müssen Fans und Sympathisanten der SGD täglich auf Bauwerke gucken, die es so in Dresden gar nicht gibt. Da versauen plötzlich der Frankfurter Europaturm und die Düsseldorfer Rheinkniebrücke den Canalettoblick.

Aus dem Vereinsumfeld kritisierte man diese Art der Berichterstattung. Es werde wieder nur auf das Schlechte geschaut. Immerhin würden mehr als die Hälfte der abgebildeten Bauwerke bereits in Dresden stehen, was von den Verfassern der Artikel  natürlich unter den Tisch gekehrt werde.

Dennoch hat die neuerdings so seriös arbeitende Clubführung diesen barocken Sündenfall abgesegnet und war so nicht ganz unschuldig ins mediale Kreuzfeuer geraten.

Diese Entwicklung zwang die Verantwortlichen der Stadt zum sofortigen Handeln. Andernfalls drohe dem wichtigsten Aushängeschild der Stadt ein bespielloser Gesichtsverlust mit unabsehbaren Folgen auf das bislang tadellose Image der Stadt, erklärte ein Rathausmitarbeiter exklusiv dem Spuckelch. Schließlich seien Dresden und Dynamo untrennbar miteinander verbunden und profitieren wechselseitig von ihrem guten Ruf. Und schlechte Presse über einen angeblich falschen Adventskalender sei das Letzte, was man nun brauchen könnte.

So wird künftig eine Schrägseilbrücke das Ostra Gehege mit Pieschen verbinden und bei der im II. Quartal 2017 beginnenden Sanierung des Fernsehturms soll es einige architektonische Anpassungen an die Formensprache Westdeutschlands geben.

Der prophetische Adventskalender kann so auch in den kommenden Jahren problemlos in den Handel gebracht werden.

Unbekannte Täter bezahlen den Polizeieinsatz in München

Am Sonnabend, den 3. Dezember musste ein aus Hof in München einfahrender Zug umgehend aus dem Verkehr gezogen werden. In dessen Inneren spielten sich in den vorangegangenen Stunden Szenen wildester Gelage ab. Müll, so weit das Auge reicht, ein kaputter Sitz … was bei Zugfahrten halt so passiert.

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Mit den hinterlassen Pfandflaschen, konnte der Polizeieinsatz in München gegenfinanziert werden. Foto: Bundespolizei

Die Polizei ermittelt nun, wer für die Verwüstungen verantwortlich sein könnte. In dem Zug sollen einige Dynamofans zum Heimspiel der Dresdner in  München unterwegs gewesen sein … Diesen ist es aber augenscheinlich auch nicht gelungen, die anderen Fahrgäste von ihrem wilden Treiben abzubringen.

Aber immerhin erstatteten die unbekannten Täter die Kosten für die Instandsetzung des Zuges und den Polizeieinsatz in Form von Pfandflaschen. Eine Einsatzhundertschaft wurde angefordert, um am Montag die aufgefundenen Mehrwegflaschen zurückzubringen. Anwohner sollen in dieser Zeit die Pfandautomaten in Schwabing, Bogenhausen, Feldmoching-Hasenberg, Milbertshofen – Am Hart, Berg am Laim, Maxvorstadt und Moosach meiden. Andernfalls müssten sie sich auf längere Wartezeiten einstellen.

Scharfe Kritik an dieser Polizeiaktion gibt es allerdings vom Verband bayrischer Pfandsammler (VbP): „Traditionell ist ein Gastspiel von Dynamo Dresden für unsere Kollegen der umsatzstärkste Tag des Jahres. Viele kommen deshalb extra aus anderen Städten nach München, weil immer genug Flaschen für alle da waren. Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Polizei mit uns derart in Konkurrenz tritt. Auf dem Bahnhof warteten schon die Profis aus unserer Branche. Sie hatten fest mit den Einnahmen aus dem Zug kalkuliert.“

Lesung zur Dynamo-Fibel

Dresdenpremiere: Am 14. Dezember, 18:30 Uhr im Fanhaus, Löbtauer Straße 17, Lesung aus der neu erschienen Fußball-Fibel zu Dynamo Dresden. 

bildschirmfoto-2016-12-01-um-12-59-39Das Buch ist keine Abhandlung von Fakten, Spielen, Ergebnissen und Dynamogeschichte, sondern es es vermittelt ein Gefühl. Das Gefühl, Dynamofan zu sein. Deshalb habe ich nicht allein daran geschrieben, sondern viele Fans  darum gebeten, etwas aufzuschreiben, was ihnen an Dynamo besonders wichtig oder für immer im Gedächtnis geblieben ist. Jetzt stehen in dem Buch Geschichten über besondere Spiele, Leiden, Emotionen, Projekte, Enttäuschungen und Euphorie.

Mitgeschrieben haben unter anderem Axel Matthees, der Senile Zirkusaffe, Welle1953, der Ruhestörer, Tim Schlegel, die Jokers Radeberg, Kevin Albrecht, Jens Umbreit, 1953International, die SG Dynamo Dresden Fans und ganz viele mehr oder weniger verrückte Anhänger der SGD.

Und eingeschlichen haben sich auch zwei Autoren unserer liebsten Feinde. Ein Fan von Hansa Rostock und einer vom 1. FC Magdeburg beschreiben ihre Sicht auf „Scheiß Dynamo“.