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Nach Hummels-Transfer: Maximilian Arnold vor Wechsel zu Dynamo Dresden

 

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Hummels muss sein Heimweh nicht länger hinter einer schwarz-gelben Brille verstecken.

Mats Julian Hummels hat es vorgemacht und auf sein Herz gehört. Der treueste Dortmundspieler seit Erfindung der Ablösesumme verlässt nun doch den Verein. Aber nur um endlich in seiner Heimat Fußballspielen zu dürfen. Hummels ist damit der erste deutsche Fußballer, der sich öffentlich zu seiner Heimatliebe bekennt. Der bodenständige Innenverteidiger bricht ein Tabu der flüchtigen Welt des Fußballerjetsets, in der sich die Profis in das Diktat des schnellen Geldes und oberflächlichen Ruhmes fügen müssen. Nur allzu oft leiden sie darunter und fahren heimlich nach Hause, um dort wenigstens ein paar Minuten im Verborgenen zu kicken. Immer mit dem Risiko erwischt und bloßgestellt zu werden. Hummels‘ mutiger Schritt wird vielen Profis helfen, sich auch zu ihrem Heimweh zu bekennen. Dem ersten Vernehmen nach kommt dadurch massiv Bewegung in den Transfermarkt.

Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg hat nach Informationen dieser Seite über seinen Berater bereits bei Dynamo Dresden vorfühlen lassen, ob seitens des Zweitliga-Aufsteigers Interesse an einer Verpflichtung des verlorenen Sohnes besteht. Es gilt als offenes Geheimnis, dass es Arnolds größter Traum ist, vor dieser einmaligen Kulisse in Dresden aufzulaufen und vor den Augen seiner Eltern und Schulkameraden Dynamo zum Klassenerhalt zu führen. Die SGD wollte dieses Interesse nicht bestätigen, sagte aber, dass es den Verein natürlich ehre, wenn ein Name wie Maximilian Arnold sich mit ihm beschäftigt.

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Maximilian Arnold würde sicher auch gern mal vollen Rängen winken, das wäre in seiner Heimat kein Problem.

Zunächst wartet man aber auf ein offizielles Heimatbekenntnis des Spielers. Wenn Arnold, der sich zehn Champions League-, acht Europaleague- und 85 Bundesliga-Spiele mit einer Lebenslüge über den Platz schleppte, sein Interesse ernst meine, würden sich Trainer und Sportdirektor sehr genau mit dem Angebot auseinander setzen.

Doch auch weitaus namhaftere Spieler bekennen sich nun zu ihrer Herkunft. Cristiano Ronaldo erklärte in einer Snapchat-Botschaft, er werde sich nach nunmehr sieben Jahren nicht länger hinter Real Madrid verstecken, sondern auf seine Heimatinsel Madeira zurückkehren, um bei Nacional Funchal eine neue Herausforderung zu finden.

Sein Mannschaftskollege Toni Kroos sitzt nach Insiderinformationen ebenfalls auf gepackten Koffern und wartet auf ein Angebot von Hansa Rostock oder dem Greifswalder SC. Er erhofft sich aus seiner Heimat neue Impulse für seine Karriere. Beim konservativen Hansa ist man sich aber derzeit noch nicht so sicher, ob Heimatliebe allein für den jährlichen Abstiegsstrudel in der 3. Liga auch reicht oder ob man lieber weiter am bewährten Söldner-Tum festhält.

Des weiteren steht Per Mertesacker unmittelbar vor einem Wechsel zu Hannover 96. Er soll wohl schon bald auf seiner Facebookseite den Fans von Arsenal London seine emotionale Entscheidung erklären: „Es war mein Kindheitstraum, in der Stadt meiner Eltern und Freunde Teil einer Mannschaft zu sein, die um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen kann“.

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