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Dynamofans vom Verletzungspech verfolgt

Während sich die junge Mannschaft der SGD beeindruckend gesundheitsbewusst und körperschonend durch die Restsaison bäbbelt, haben die  Dynamofans mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen. Eine Studie des Instituts für Fangesundheit und Spielästhetik kam zu dem beunruhigenden Ergebnis, wonach das Verletzungsrisiko bei Dynamospielen seit Jahren außergewöhnlich hoch ist.

Neu ist das derzeitige Ausmaß und vor allem die Schwere der Verletzungen. Für die im Abstiegskampf erprobten schwarz-gelben Anhänger gehören kleinere Wehwehchen wie blank liegende Nerven längst zum Alltag und halten sie nicht davon ab, Woche für Woche im Block aufzulaufen und ihre Leistung zu bringen. Doch nun scheinen die Fanmassen von einer regelrechten „Seuche“ heimgesucht zu werden. Immer mehr verletzen sich so schwer, dass sie mehrere Wochen lang auszufallen drohen. So hatte es einem Großteil der Anhänger beim Spiel gegen den Chemnitzer FC die Sprache verschlagen. Damit nicht genug! Wie aus der medizinischen Fanabteilung durchsickerte, ist bei hunderten Supportern und Sympathisanten der Geduldsfaden gerissen. Eine offizielle Bestätigung dieser Diagnose steht zwar noch aus, doch die Symptome scheinen eindeutig. Darüber hinaus wurde bei viele routinierten Langzeitfans eine mehrfach gebrochene Erwartungshaltung diagnostiziert. Auch das dürfte das Saison-Aus bedeuten. Andere verschleppen ein Kopfschütteltrauma oder Wutadern von Spieltag zu Spieltag und sind nur noch mit einer erhöhten Bierdosis einsatzbereit.  Wie lange die geschundenen Fanseelen diese Tortur noch durchhalten, ist ungewiss. Zumal die besuchten Spiele derart zum Wegsehen sind, dass geprellte Sehnerven den Gesundheitszustand zusätzlich verschlechtern. Kurzfristige Heilungsaussichten werden als gering eingestuft, da nur ein positiver weiterer Saisonverlauf den gewünschten Genesungserfolg garantieren könnte. Aus sportlicher Sicht ist damit nach aktuellem Stand nicht zu rechnen. Der Verein fürchtet, längerfristig auf die Leistungsträger auf den Tribünen verzichten zu müssen. Wie die Ultras und Fanbetreuung unisono hinter vorgehaltener Hand bestätigen, wissen sie bald nicht mehr, wen sie an den Spieltagen noch im Block aufstellen sollen. Von einem vollen Stadion wagt in dieser unglücklichen Situation niemand zu reden. Jetzt rächt sich, dass in den vergangenen Jahren zu wenig Wert auf die zweite Reihe gelegt wurde. Die Ergänzungsfans sind bisher den Beweis schuldig geblieben, die verletzten Stammkräfte adäquat ersetzen zu können.

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