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Fußballmafia SGD

Na gut, liebe SG Dynamo Dresden, nun greifst du in bester Fußballmafiamanier auf die Sippenhaft zurück. Für die Auswärtsspiele in Haching und Rostock hast du nicht einen, sondern pro Karte gleich drei!!! Sicherheitseuro eingeführt. „Weil eine Gruppe von Zuschauern unerlaubt den Gästebereich verlassen hat, um sich eine Auseinandersetzung mit Zuschauern aus dem Heimbereich zu liefern“, begründest du die wegweisende Nachricht im allerbesten Behördendeutsch.
Für die Taten einiger bestrafst du alle deine Fans. Die Fans, ohne die du heute dort stehen würdest, wo es Chemie Leipzig tut. Den Fans, die auch in der 3. Liga Preise wie in der 2. Liga zahlen und deine Bude auch gegen Mainz II voll machen, die Geld sammeln, um deine Schulden zu tilgen, die nach den Abstieg wie die Bekloppten Dauerkarten kaufen und Mitglied in deinem Placeboverein werden. Als Dank werden sie mit einem Werbegeschenk abgespeist: „Im Herzen vereint“.

Apropos Werbung und Strafzahlungen. Du machst auf deinen Trikots für das sehr gute Bier Reklame und dieses sehr gute Bier wird in Dosen mit deinem Bild verkauft. Das macht Appetit. Nicht zuletzt dadurch kommt es in deinem Umfeld immer wieder zu unschönen Vorfällen. So hat beim Heimspiel gegen Chemnitz eine Gruppe Bier im Heimbereich die Zapfhähne verlassen, um sich unerlaubt eine Auseinandersetzung mit dem Blutkreislauf meines 16-jährigen Schwagers zu liefern.“ In dessen Folge ergaben sich einige internistische Rangeleien zwischen Körper und Geist.

Nach Auswertung der Vorfälle bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dir die Kosten dieser Auseinandersetzungen in Rechnung zu stellen: Reinigung der Kleidung und des Autoinnenraumes, Strafbefehl wegen Beleidigung, Kauf eines neuen Smartphones, Schadensersatz für zertrümmerte Glasvitrine.

Außerdem muss ich künftig für jedes Heimspiel die Kosten für eine Tageskarte im K-Block erheben. Das Geld wird für zusätzliches Ordnungspersonal verwendet, das bei den Spielen der SGD eingesetzt wird, um meinen Neffen vom Trinken des sehr guten Bieres abzuhalten. Die Maßnahme dient dazu, zukünftig Vorfälle, wie jenen im Rahmen des Heimspiels der SGD gegen den CFC entgegen zu wirken.

Rechnung folgt.

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  1. Leo Eulenspiegel
    Oktober 28, 2014 um 8:21 am

    Sollte Feldschlösschen vielleicht sogar den Kartenzuschlag bezahlen? Hätte den Vorteil, dass (fast!) alle Fans weiterhin den Vogel Strauss im Block spielen können. Sowohl bei der passiven Unterstützung der randalierenden Selbstdarsteller als auch beim Besaufenlassen der Minderjährigen – z.B. deines „Neffen“. Verantwortungsbewusstsein? Wie denn, das muss ein professionell und kommerziell agierender Verein doch selbst und allein aufbringen. Und mit seinen Möglichkeiten (und Unmöglichkeiten) ganz allein die Probleme lösen. Hauptsachen ich muss da in keiner Weise mitmachen. Ich will lieber immer nur sagen, was ich doof finde. Lustig eingehüllt in beissender Satire. Lieber Spuckelch – diesmal ist mir dein Kommentar zu platt.

  2. Yvette
    Oktober 28, 2014 um 11:53 am

    Danke, lieber Leo Eulenspiegel, hätte es nicht besser formulieren können! Den Verein für alles verantwortlich zu machen ist ja so schön bequem und einfach! Vielleicht sollte man sich den „Neffen“ und die hirnlosen Krawallmacher mal eher „zur Brust“ nehmen? Und wie stehts mit der Verantwortung der Eltern des „Neffen“ ihrem Sprößling gegenüber? Mein Sohn ist 23 Jahre alt, den größten Teil seiner Erziehung habe ich alleine bewältigt – aber solche „Erlebnisse“ habe ich mit ihm nicht gehabt. Er trinkt bis heute keinen Tropfen Alkohol. Also, auch das gibt´s! Herzliche Grüße, Spuckelch, hoffentlich sind Deine nächsten Kommentare wieder besser!

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