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Dynamos Weg in den Europapokal 

Nur wenige Stunden nach der Niederlage beim Spitzenteam Rot-Weiß Erfurt (vier UEFA-Cup-Spiele!!), wurde mit der DFB-Pokal-Auslosung der dynamische Weg in den Europapokal geebnet. Die talentiertesten jungen Wilden aller Dynamozeiten werden sich auf ihrem Sturmlauf nach Europa kaum von einer grauen Maus aufhalten lassen!  Gegen Schalke wurde 90 Minuten standesgemäß der Champions League ins Antlitz gelacht. Nun muss sich der Dynamofan wieder in die Niederungen der 2. Liga herablassen und ordnet dies in seiner gewohnt bodenständigen Art ein. Dieses Bochum dürfte „machbar sein“, munkeln die Social-Media-Stammtische im Dynamoland. Kämpfen und siegen, as usual.

Es besteht also wenig Anlass zur Sorge, in diesem Jahr das Finale nicht zu erreichen. Deshalb hier schonmal Auszüge aus unserem Weg dorthin:

2. Runde: Dynamo Dresden gegen VfL Bochum: is klar

Achtelfinale: Arminia Bielefeld gegen Dynamo Dresden: Das Spiel kann um ein Haar nicht stattfinden, weil alle verfügbaren Polizeikräfte noch immer damit beschäftigt sind, geplünderte und überfallene Kinos und Supermärkte zu suchen. Sich selbst überlassene Fanherden irren durch die Stadt, finden ohne die wegweisenden Polizeiketten und begleitenden Eskorten weder Halt noch rechtzeitig die Alm. Im Spiel flankt Sebastian Schuppan so  lange ins Nichts, bis seine Mitspieler eingeschlafen sind und Dynamo kann in Führung gehen!

Viertelfinale: Dynamo Dresden gegen Eintracht Frankfurt: Dynamo Dresden hat sich inzwischen die Markenrechte für „Junge Wilde“, „Fohlen“ und sonstige Tierbabynamen für seine herausragende junge Truppe sichern lassen. Aus Protest kündigen die Gladbacher an, im Viertelfinale nicht in Dresden anzutreten, merken dann aber, dass schon in der 2. Runde gegen Frankfurt ausgeschieden sind. Die Eintracht verzichtet als Reparationszahlung für die textilen Randale ihrer so genannten Fans (Bomben auf Dynamo) auf den Einsatz von Zweikämpfern. Dynamo bringt die schnelle 3:0 Führung locker über die Zeit. Einziger Wermutstropfen: 40 Fans verlaufen sich unter der neuen größten Blockfahne Europas und können erst Tage später von Zapfhähnen anderer Sektoren geborgen werden.

Halbfinale:  Dynamo Dresden gegen Bayern München: Nach dem Gewinn der Meisterschaft, erklärt Bayerns Vereinsführung, sämtliche Einnahmen des Benefizspiels dem notleidenden 1. FC Dresden zu spenden. Beim Stand von 0:3 wechseln die Münchner in der 17. Minute sieben Stammkräfte aus, um sie für den DFB-Pokal zu schonen….

Finale: RB Leipzig gegen Dynamo Dresden: Nachdem die Bundeswehr einen Inlandseinsatz sogar bei diesem Spiel ablehnt, droht der DFB mit seiner Auflösung, um seiner Sportgerichtsbarkeit keine Blöße  geben zu müssen. Der Verband hat dann aber Glück, das Spiel findet vor leeren Rängen statt. Die traditionsbewussten Dynamofans irren aus alter Pokalgewohnheit  noch durch Berlin und suchen das Stadion der Weltjugend. Die Konsumenten von RB Leipzig haben sich gar nicht erst auf den Weg gemacht, weil das Kinoprogramm auch nicht schlecht war. Und der harte Kern verzichtet auf die Fahrt, sie haben sich ihren Erfolg bereits gekauft. Alle drei bekamen von Red Bull einen eigenen brausegefüllten Pokal verkauft. Dynamo verliert gegen die Millionentruppe 0:7. Aus Dankbarkeit über das friedliche Fußballfest spendiert der DFB der SGD aber einen lebenslangen Startplatz im Europapokal.

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