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Investorensuche für Dynamo

Endlich steht die SG Dynamo Dresden vor einem Neuanfang. Es dürfte inzwischen der 2357. sein (Plus Minus 4). Diesmal aber richtig! Und machen wir uns nichts vor, es fehlen die Millionen, um auf der großen Bühne des durchkommerzialisierten Ballgetretes mithalten zu können. Damit das ein Ende hat, muss das Tabu des Traditionsverkaufs gebrochen werden. Letztlich wollen doch alle nur das eine: Den ganz großen Erfolg (Bundesliga, Europapokal und so). Attraktive friedliche Familienevents zum Feierabend. In einer modernen Arena. Mit dem uns dann entgegenschlagenden Hass von Chaoten so genannter Traditionsvereine könnten wir gut leben. Uns mag ja schon heute niemand.

Deshalb macht der Spuckelch den Investorencheck:

Meißner Porzellanmanufaktur: Die Traditionsvariante. Denn mit zerbrochenem Porzellan kennt man sich bei der SGD bestens aus. Schon einige kleinere Änderungen am Dynamowappen würden reichen: Rotes D auf weißem Grund, dahinter die gekreuzten Schwerter. Mit dem firmeneigenen Zusatz „Seit 1710“ ließe sich sogar die ewig Gestrigen beruhigen. Reporter und Neufans böten sich jede Menge Wortspiele rund um die blauen Schwerter an. Wenn die dann erst mit den „Roten Bullen“ gekreuzt werden ….

Stadtreinigung Dresden (SRD): Eine Namensänderung ohne großes Aufsehen. Ließe sich bestens in die vorhandenen Fangesänge einbauen. SGD oder SRD,wo ist da der Unterschied? Als DFB-kompatibler Lizenzerschleichungsdeckname, böte sich der offizielle Name SportRasen Dresden an. Die teuren Stars wären vertraglich dazu verpflichte, zwar kein Gras aber immerhin Dreck zu fressen. Und die  Selbstreinigung der Dresdner Szene würde endlich in professionellen Händen liegen.

Glashütte Uhren: Dynamo ist ja bekanntlich anders. Warum können dann nicht künftig auch die Uhren anders ticken? Man muss kein Marketinggenie sein, um das Potential des „Ihr habt einen Stunde…“-Transparents zu erkennen. Künftige Aktionen in diese Richtung ließen sich mit der Übergabe von Präzessionschronografen verbinden.

Guttomat:  Im Prinzip wie geschaffen für die SGGD (Sport Guttomatgemeinschaft Dresden). Denn die Österreicher! stellen Industrietore her. Dynamo würde zur Torfabrik und die Sektorentrennung endlich auch offizielle Firmenpolitik, quasi eine Werbeunterbrechung im Stadion. Auch „Schon vor dem ersten Tor, singt unser Riesenchor…“ bekäme eine ganz neue Markenbotschaft.

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  1. Mai 15, 2014 um 8:27 am

    Ich lach mirn Ast !!! Weiter so Spuckelch !!!

  2. Axel
    Mai 15, 2014 um 11:55 am

    Du findest zu alter Form zurück… Sarkasmus ist momentan die beste Frustbewältigungstheorie…

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