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Chaos in Dresden. Schwere Ausschreitungen überschatten Jahresstart

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Stumme Zeugen der Gewaltexzesse: Leere Flaschen, Reste von Pyrotechnik

Bei schweren Ausschreitungen sind in der Nacht zum Mittwoch in Dresden mehrere Menschen verletzt worden. Chaoten hatten zum wiederholten Mal die Neujahresnacht genutzt, um Pyrotechnik abzubrennen, Angst und Schrecken zu verbreiten.
Während die friedliche Mehrheit der Silvester-Fans Blei goss, Konfetti warf und Brot spendete, verdarben erneut tausende so genannter Partygäste den Jahresbeginn.
Bereits mit Einbruch des Abends kam es zu schlimmen Zwischenfällen. Die gewaltbereiten Randalierer nutzten den Schutz der Dunkelheit, um grölend durch die Stadt zu ziehen und eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Sie griffen Mülleimer und Briefkästen an, missbrauchten Hauseingänge als Urinale.

Mitternacht erreichten die Ausschreitungen eine neue Dimension. Tausende alkoholisierte Menschen überrannten Wohnungstüren und Haustore und stürmten die Straßen. „Wie schon in den vergangenen Jahren wurde danach massiv Pyrotechnik abgebrannt“, erklärte ein geschockter Augenzeuge. Widerlich: Die Chaoten feuerten Raketen auf Häuserblöcke, in denen friedliche Menschen feierten und Kinder schliefen. Böller flogen auf Autos und unbeteiligte Fußgänger. Flaschen gingen zu Bruch, Straßen und Fußwege waren von Scherben übersäht. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen und schweren Schlägereien zwischen verfeindeten Feiergästen. Erst nach Stunden beruhigte sich die Lage, die Chaoten zogen sich meist unerkannt in ihre Verstecke zurück.
Die Polizei stand der Eskalation der Gewalt hilflos gegenüber, obwohl nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit solchen Vorkommmnissen gerechnet werden musste. Die Politik fordert nun eine lückenlose Aufklärung und harte Bestrafung der Täter. Es dürfe keine Tabus mehr geben. So müsse nun auch über eine Zwangsversetzung Dresdens in den Irak nachgedacht werden. Es gibt aber auch gemäßigte Stimmen: „Wir setzen auch auf einen Selbstreinigungsprozess der Gesellschaft. Man darf seinen Nachbarn nicht aus falsch verstandenen Solidarität oder Angst decken. Lieber einmal zu viel denunziert als einmal zu wenig“, heißt es in einer ersten Stellungnahme aus dem Innenministerium. Das geht den Polizeigewerkschaften nicht weit genug: „Man muss nun über ein generelles Verbot von Flaschen nachdenken. Damit würden sowohl der Alkoholverzehr als auch das Abfeuern von Raketen erheblich erschwert“, erklärte ein Sprecher.
Auch aus anderen Städten in Deutschland wurden Freudenfeuer und vereinzelte Rangeleien zwischen Partygästen gemeldet.

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  1. Stefan Glöckner
    Januar 1, 2014 um 8:43 pm

    ich hoffe, die Politik und die Statsanwaltschaften werden hart und BRUTAL durchgreifen!! Selbst in unserem 1000-Seelen-Dorf randalierten diese Silvesterhooligans…!!

  2. Traurig, Traurig
    Januar 4, 2014 um 2:13 pm

    Diese Presse immer wieder!!!Oh Gott mir wird schlecht wenn ich sowas lese…Jeder normale Bürger hat Silvester eine Flasche Sekt geöffnet und diese dann zum Start von Raketen genutzt. Jeder verantwortungsvolle Familenvater oder jede Mutter macht das genauso. Das Reste von Pyrotechnik (Raketen und genormte Böller gehören auch dazu) herumliegen ist normal. Dafür gibt es die Stadtreinigung die jedes Jahr nach Silvester gute Arbeit leistet…Oder sammelt ihr eure explodierten Böller oder Raketen selbst wieder ein???Hier wird von verwüstung gesprochen!
    Da der Jahreswechsel ein Anlass zum Feiern ist wird auch gern mal ein schluck Alkohol (zu viel)getrunken. Das es zwischen Betrunkenen Partygästen auch mal zu auseinandersetzungen kommt ist leider Gang und gebe, jedoch kein Grund von Schweren Ausschreitungen zu sprechen!!! EIn Paar Idioten die Randalieren gibt es überall und das nicht nur zu Silvester. Jedoch ist dieser Bericht vollkommen überzogen. Wenn wirklich etwas schlimmeres passiert wäre, dann hätte man das offiziell betietelt (Anzahl von Verletzten, Sachschaden in Höhe von…€, oder ähnliches). Somit Beweist dieser Bericht nur, dass er entweder schlecht recherchiert ist, oder völlig überzogen – wie so oft von unserer lieben Presse! Aufmerksamkeit ist alles!!! Und Glasfalschen verbieten…? Ja ne is klar…Wäre zwar eine Alternative gegen Scherben, ist jedoch nicht durchsetzbar. Genau wie ein Alkoholverbot…Werbt doch für ein Ausgehverbot ab 23:00 Uhr zu Silvester…HAHA

  3. Axel
    Januar 7, 2014 um 9:17 am

    Traurig, Traurig, daß solche satireresistenten Leute noch den Spuckelch in den Lesezeichen haben.
    Ich gebe zu, ich habe mich auch an den Alkoholexzessen und den pyrotechnischen Ausschreitungen beteiligt. Im Zuge der Gruppendynamik wurde ich mitgerissen. Bitte lieber Elch, sage keinem, daß ich ein dynamomitglied bin, ein Ehrenratsverfahren wäre mir wegen diesen skandalösen Vorfällen, die im übrigen im 365/366 Tage Rythmus stattfinden, gewiß.

    In diesem Sinne, auf ein weiteres nettes Jahr mit der Vollstreckung aller journalistischen Steilvorlagen durch den rotzenden Paarhufer.

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