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Relegation ist der Europapokal des kleinen Mannes

Selbstgespräch zur Nervenberuhigung – bei Ruhepuls 130 (steigend)

Showdown

Der Motto-Hit des Tages. Es ist (nicht) alles schlecht in oder auf dem Weg nach Osnabrück. Oft genug anschauen und das Spiel heute Abend ist in jedem Fall vergleichsweise schön.

 

Eine detaillierte Spielvorbereitung gibt es vom Ballsalat, diesmal sogar mit einem emotionalen Dressing garniert. Absolut lesenswert; Wer allerdings nicht so genau wissen will, wie gut, eingespielt und verschworen die Truppe des VfL Osnabrück ist, sollte nach der Einleitung abbrechen.

Noch ein Tag…

Auch die BILD versucht die Zeit totzuschlagen und verrät, wie Dynamo Osnabrück austricksen könnte. Man trainiert mit Puma Bällen, wohnt im gleichen Hotel wie 2011 und Osnabrück bekommt fürs Rückspiel nur 1200 Gästekarten. Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Dem VfL dürfte das Blut in den Adern gefrieren. Hütchenspieler Walter gab übrigens auch bekannt, wie er seine Opfer austrickst. Er benutzt eine Kugel der Marke „Erbse“, trägt immer eine blaue Glückssocke und rennt vor der Polizei weg.

Philosophisches Duell: „Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.“ (Konfuzius, chinesischer Philosoph) – „Was wir wissen müssen, das wissen wir auch, behalten das aber für uns. Wichtiger ist ohnehin, was wir selbst machen“ (Peter Pacult, Dynamo-Trainer) – Klar soweit?

Überstrapazierter Auswärtsfluch: „Hoffentlich verlieren wir das Auswärtsspiel mit nur einem Tor Differenz.“ Das hört sich so an wie: „Wenn ich Frauenkontakt will, geh ich in die Disko und berühre sie „zufällig“ beim Tanzen.“

Nebenbei bemerkt, dass Pele Wollitz gar nicht mehr Trainer in Osnabrück ist. Also. VfL weghauen, Pacult raushauen, Wollitz holen. In dieser Reihenfolge.

Für jedes geschossene Dynamo-Tor gibt es beim Public Viewing im Stadion ein Freibier pro Besucher. Statistisch gesehen wird sich  jeder Fan 0,8 Freibier hinter die Binde kippen.

1:2 Hinspielniederlage. Im Rückspiel führt Osnabrück bis zur 82. Minute mit 1:0. Ouali trifft in der 83. zum Ausgleich und besorgt in der 88. die Führung. Fiel haut in der 92. einen Freistoß rein – 3:1. Das Stadion explodiert und ich wache auf. Die kalte Morgendusche konnte ich mir heute sparen.

Eine Umfrage zur Bestätigung der eigenen Überzeugung. 

Noch zwei Tage bis zum Abstiegsrelegationspiel der ruhmreichen SGD in Osnabrück.

Blöd nur, wenn die Hände zu sehr zittern, um die Punkte zu finden und zu drücken…

Wo Schatten ist, ist auch Licht. Deshalb an dieser Stelle die Glühwürmchen der Relegation:

  • Das Champions-League-Finale verliert noch mehr an Bedeutung.
  • Herzmuskel- Workout,
  • kürzere Sommerpause
  • endlich mit Sicherheit wissen, dass es Relegation, nicht Religation heißt, obwohl beim Kosewort Reli statt Rele gesagt wird
  • ???

Wie korrupt ist eigentlich der Fußballgott? Hinrunde Platz 14, Rückrunde Platz 11, warum landet die größte SGD dann auf Platz 16? Und seit dem 41 Punkte-Abstieg 2006 haben 37 Punkte immer gereicht, um die Liga locker zu halten. Vergangene Saison wurde man damit 12. Positiv gesehen war also noch nie ein so starker Zweitligist in der Reli. Das große ABER: Osnabrück ist  der bisher punktstärkste Drittliga-Gegner. 73 Punkte hätten in den vergangenen Jahren immer den direkten Aufstieg bedeutet.

Kann man gegen Osnabrück schon von einem Relegationsklassiker sprechen? Wikipedia meint nein, aber die gelten auch nicht als vertrauenswürdig.

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  1. Mai 23, 2013 um 12:02 pm

    Na mein lieber spuckelch, hier hast du wohl etwas verkürzt…
    2009 und 2010 hatte der FSV Frankfurt als jeweils 15. zum Saisonende 38 Punkte geholt. Die hätten wir damit nicht verdrängt und wären in die Relegation gegangen.

    • spuckelch
      Mai 23, 2013 um 12:13 pm

      Ich bevorzuge da den gewollten Kunstkniff, dass der FSV Frankfurt in beiden Jahren auch mit 37 Punkten nicht in die Reli gegangen wäre. Trotzdem sollte ich ich dich in statistischen Fragen künftig vorher konsultieren und nicht in fremden Gefilden wildern.

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