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Skandal! Spuren von Inhalt und Relevanz in Medien gefunden!

Jetzt hat auch die Medienbranche ihren handfesten Skandal. Ein Etikettenschwindel nie dagewesenen Ausmaßes!

Germanisten, Sprach- und Medienwissenschaftler haben in verschiedenen Medien Spuren von Inhalt und Relevanz gefunden. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Mediacontrol Research Center.

Sogar in Nachrichten wurden Spuren von Inhalten gefunden!  Gerd Altmann  / pixelio.de

Sogar in Nachrichten wurden Spuren von Inhalten gefunden!
Gerd Altmann / pixelio.de

Bisher handelt es sich allerdings um eine mit bloßem Auge nicht wahrnehmbare Größe. „Es darf aber nicht unterschätzt werden. Wir haben eine nicht geringe Menge Informationsdichte in einzelnen Sendungen nachgewiesen“, warnte  Prof. Dr. Axel Ziemer. Damit nicht genug! Auch Inhalt, Relevanz und Objektivität konnten gemessen werden. Wie lange diese bereits unter das tägliche Medieneinerlei gepanscht wurden, ist nicht bekannt.

Es gelte sowohl fürs Fernsehen als auch Printmedien. Vor allem bei einzelnen Öffentlich-Rechtlichen wurden rund um Mitternacht erhebliche  Relevanzgrenzwertüberschreitung gemessen.  Gleiches gilt dem Vernehmen nach auch für  verschiedene Seiten großer überregionaler Zeitungen und Journale! Was besonders erschreckt: Sogar bei den als sauber geltenden Privatsendern und Boulevardzeitungen ergab eine qualitative Inhaltsanalyse Spuren von Nachrichten und Relevanz .

Das Radio sei in weitaus geringerem Maße betroffen. Dort seien die schwarzen Schafe auch schon länger bekannt und würden von der Mehrheit der Hörer entsprechend boykottiert.

Inhalt, Relevanz und Objektivität galten einst als wichtigste mediale Inhaltsstoffe. Sie wurden aber im Zuge der Industrialisierung und Gewinnmaximierung der vergangenen drei Jahrzehnte durch die künstlichen Aromen Belanglosigkeit, Beliebigkeit und Anspruchslosigkeit ersetzt. Darauf seien die Verbraucher nun eingestellt. Sie verließen sich mehrheitlich darauf, beim Konsumieren von Medieninhalten eine geistigen Hängepartie zu durchleben, häufig verbunden mit einem vertrauten flauen Gefühl in der Magengegend und leichtem Brechreiz.

Nun der Informations-Schock! Die Ergebnisse der Studie könnten das Vertrauen der Bürger an ihre mediale Reizverarbeitung nachhaltig erschüttern.  „Eine  gesundheitliche Gefährdung bestehe nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht“, bemüht sich Professor Ziemer um eine Einordnung der Ergebnisse. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass bei übermäßigem Konsum die geistige Aktivität animiert wird. Schlimmstenfalls wäre ein Anstieg der Mündigkeit zu befürchten, warnt der Experte.

Verbraucherschutzministerin Aigner kündigte umgehend einen nationalen Kommunikationsplan an. Es werde mit aller Härte gegen die Schwarzen Schafe vorgegangen. Die Einführung des Privatfunks und Medienkonzentration  würden offenbar nicht mehr zur Selbstregulierung reichen.
Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Journalisten bewusst handeln.

In den Redaktionen müsse sich wieder konsequenter an Quoten und Verkaufszahlen orientiert werden. Auch der Druck aus dem Internet auf die klassischen Medien müsse weiter wachsen, forderte die Ministerin.  Für ungeübten Rezipienten seien Information und Inhalt oft erst spät oder gar nicht zu erkennen. „Wir raten, im Zweifelsfall abzuschalten oder die Zeitung zu entsorgen und sich verstärkt dem Internet zuzuwenden“, so ein Sprecher des Kultusministeriums.

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  1. Februar 26, 2013 um 12:20 pm

    hahahaha absolut genial. Besten Dank für die Wahrnung. Da muss ich in Zukunft mehr aufpassen. Es wird jetzt zwar behauptet dass Relevanz und Objektivität nicht gesundheitschädlich seien und in ein paar Jahren, wenn wir die Langzeitwirkung sehen siehts dann ganz anders aus.

  2. Axel
    März 9, 2013 um 2:13 pm

    Hallo Elch, es wird mal wieder Zeit, die Nachreiners dieser Gesellschaft verbal zu demontieren…

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