Dresden beschließt Brückenneubau und Fernsehturmsanierung

Paukenschlag im sonst so verschlafenen Elbtal!

In einer kurzfristig einberufenen gemeinsamen Sitzung von Stadtrat, Rathaus und Vereinsführung der SG Dynamo Dresden wurde  in einer Nacht und Nebel Aktion beschlossen, die Neugestaltung der Dresden-Silhoutte eher als geplant öffentlich zu machen. Schon seit längerem liegen derartige Pläne in geheimen Schubladen. Nun brachte ein Bauausschuss-Leak diese ans Licht der Öffentlichkeit und zwang die Verantwortlichen zum Handeln.

61wfm7pjyqlPläne der Stadtumgestaltung tauchten ausgerechnet auf dem Adventskalender von Dynamo Dresden auf. Kaum dass es TAG24 aufdeckte und Huffington Post abschrieb, hatte die Stadt ihr Adventskalender-Gate. Beim vorweihnachtlichen Türchenöffnen müssen Fans und Sympathisanten der SGD täglich auf Bauwerke gucken, die es so in Dresden gar nicht gibt. Da versauen plötzlich der Frankfurter Europaturm und die Düsseldorfer Rheinkniebrücke den Canalettoblick.

Aus dem Vereinsumfeld kritisierte man diese Art der Berichterstattung. Es werde wieder nur auf das Schlechte geschaut. Immerhin würden mehr als die Hälfte der abgebildeten Bauwerke bereits in Dresden stehen, was von den Verfassern der Artikel  natürlich unter den Tisch gekehrt werde.

Dennoch hat die neuerdings so seriös arbeitende Clubführung diesen barocken Sündenfall abgesegnet und war so nicht ganz unschuldig ins mediale Kreuzfeuer geraten.

Diese Entwicklung zwang die Verantwortlichen der Stadt zum sofortigen Handeln. Andernfalls drohe dem wichtigsten Aushängeschild der Stadt ein bespielloser Gesichtsverlust mit unabsehbaren Folgen auf das bislang tadellose Image der Stadt, erklärte ein Rathausmitarbeiter exklusiv dem Spuckelch. Schließlich seien Dresden und Dynamo untrennbar miteinander verbunden und profitieren wechselseitig von ihrem guten Ruf. Und schlechte Presse über einen angeblich falschen Adventskalender sei das Letzte, was man nun brauchen könnte.

So wird künftig eine Schrägseilbrücke das Ostra Gehege mit Pieschen verbinden und bei der im II. Quartal 2017 beginnenden Sanierung des Fernsehturms soll es einige architektonische Anpassungen an die Formensprache Westdeutschlands geben.

Der prophetische Adventskalender kann so auch in den kommenden Jahren problemlos in den Handel gebracht werden.

Unbekannte Täter bezahlen den Polizeieinsatz in München

Am Sonnabend, den 3. Dezember musste ein aus Hof in München einfahrender Zug umgehend aus dem Verkehr gezogen werden. In dessen Inneren spielten sich in den vorangegangenen Stunden Szenen wildester Gelage ab. Müll, so weit das Auge reicht, ein kaputter Sitz … was bei Zugfahrten halt so passiert.

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Mit den hinterlassen Pfandflaschen, konnte der Polizeieinsatz in München gegenfinanziert werden. Foto: Bundespolizei

Die Polizei ermittelt nun, wer für die Verwüstungen verantwortlich sein könnte. In dem Zug sollen einige Dynamofans zum Heimspiel der Dresdner in  München unterwegs gewesen sein … Diesen ist es aber augenscheinlich auch nicht gelungen, die anderen Fahrgäste von ihrem wilden Treiben abzubringen.

Aber immerhin erstatteten die unbekannten Täter die Kosten für die Instandsetzung des Zuges und den Polizeieinsatz in Form von Pfandflaschen. Eine Einsatzhundertschaft wurde angefordert, um am Montag die aufgefundenen Mehrwegflaschen zurückzubringen. Anwohner sollen in dieser Zeit die Pfandautomaten in Schwabing, Bogenhausen, Feldmoching-Hasenberg, Milbertshofen – Am Hart, Berg am Laim, Maxvorstadt und Moosach meiden. Andernfalls müssten sie sich auf längere Wartezeiten einstellen.

Scharfe Kritik an dieser Polizeiaktion gibt es allerdings vom Verband bayrischer Pfandsammler (VbP): „Traditionell ist ein Gastspiel von Dynamo Dresden für unsere Kollegen der umsatzstärkste Tag des Jahres. Viele kommen deshalb extra aus anderen Städten nach München, weil immer genug Flaschen für alle da waren. Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Polizei mit uns derart in Konkurrenz tritt. Auf dem Bahnhof warteten schon die Profis aus unserer Branche. Sie hatten fest mit den Einnahmen aus dem Zug kalkuliert.“

Lesung zur Dynamo-Fibel

Dresdenpremiere: Am 14. Dezember, 18:30 Uhr im Fanhaus, Löbtauer Straße 17, Lesung aus der neu erschienen Fußball-Fibel zu Dynamo Dresden. 

bildschirmfoto-2016-12-01-um-12-59-39Das Buch ist keine Abhandlung von Fakten, Spielen, Ergebnissen und Dynamogeschichte, sondern es es vermittelt ein Gefühl. Das Gefühl, Dynamofan zu sein. Deshalb habe ich nicht allein daran geschrieben, sondern viele Fans  darum gebeten, etwas aufzuschreiben, was ihnen an Dynamo besonders wichtig oder für immer im Gedächtnis geblieben ist. Jetzt stehen in dem Buch Geschichten über besondere Spiele, Leiden, Emotionen, Projekte, Enttäuschungen und Euphorie.

Mitgeschrieben haben unter anderem Axel Matthees, der Senile Zirkusaffe, Welle1953, der Ruhestörer, Tim Schlegel, die Jokers Radeberg, Kevin Albrecht, Jens Umbreit, 1953International, die SG Dynamo Dresden Fans und ganz viele mehr oder weniger verrückte Anhänger der SGD.

Und eingeschlichen haben sich auch zwei Autoren unserer liebsten Feinde. Ein Fan von Hansa Rostock und einer vom 1. FC Magdeburg beschreiben ihre Sicht auf „Scheiß Dynamo“.

Ein Bullenkopf macht den K-Block leer

November 8, 2016 1 Kommentar

„Das Gericht verkennt nicht, dass das Risikospiel gegen RB Leipzig aufgrund der Bemühungen des Vereins gewaltfrei abgelaufen ist. Gleichwohl zeigen mehrere Fälle nach dem Pokalspiel, dass Dynamo Dresden derzeit aufgrund des Verhaltens Teile seiner Anhänger keine günstige Prognose gestellt werden kann.“

Ach. Wenn das so ist. Da können wir beim nächsten Mal also wieder ordentlich drauf hauen. Kommt ja unterm Strich aufs Gleiche raus. Weiterlesen …

Euphoriewelle umständehalber abzugeben

Kleinanzeige: Im Auftrag der Fans der SG Dynamo Dresden verkauft der Spuckelch eine gut erhaltene Euphoriewelle:

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Biohazard in Hannover: Dynamofans infizieren Wähler

dynamofansDresden/Hannover – Wochenlang zitterte die Bevölkerung Hannovers in Erwartung der Hochrisikofans aus Dresden. Die Ansetzung auf den 11. September trieb der örtlichen schreibenden Zunft Sorgenfalten und Angstschweißperlen auf die Denkerstirnen. Am Tag der Kommunalwahl würden die Horden aus dem Osten die Demokratie an den Rand des Zusammenbruchs bringen. Das scheint aber nicht der Fall gewesen zu sein. Beim Querlesen der Presseschau muss davon ausgegangen werden, dass die übergroße Mehrheit der wahlwilligen Sonntagsbummler die Urne lebend erreichten. Rückwirkend betrachtet wären dynamotypische Kollateralschäden aber das kleinere Übel gewesen. Das verrät ein Blick auf das Wahlergebnis, speziell das der AfD, dem Gargamel des Parteienlandes. In Niedersachsen kam die Truppe auf irgendwas um mickrige sieben Prozent. Nur nicht in Hannover. Dort waren es 10,1 Prozent. Dreistellig in der lupenreinen Demokratenstadt Gerhard Schröders. Die dahinter steckende Wahrheit wird von der Dynamo-gesteuerten Presse noch vertuscht. Doch sie ist zu offensichtlich, als dass sie sich dauerhaft unter den Teppich kehren ließe. Die braune AfD-Wählerschaft aus dem Osten war zu Tausenden in der Stadt und kontaminierte die Luft. Nichtsahnende SPD-Wähler infizierten sich auf dem Weg ins Wahllokal mit dem hochansteckenden Virus „Faschistus Sachsus Pegidensis“ und setzten so ihr Kreuz bei der AfD. Danke, Merkel Dynamo.

Dynamo steigt in die Bundesliga auf

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Der Beweis: Dynamo ist Erstligareif.

Ganz Fußballdeutschland schaut auf den sympathischen Traditionsverein von Sachsens Elbstränden. Dynamo Dresden hat einen Allzeitrekord aufgestellt. Als erster Mannschaft in der Geschichte des Fußballs ist es gelungen, mit acht Punkten direkt in die Bundesliga aufzusteigen.

Der 2:0-Sieg bei Hannover 96 katapultierte die Mannschaft von Trainergott Uwe Neuhaus auf Rang zwei. Der zwangsläufige Aufstieg ist den euphorisierten Fans nun nicht mehr zu nehmen. Dynamo hat einen Lauf! Damit ist den Pessimisten, Schwarzmalern und Ballflachhaltern ihr Irrtum mal deutlich vor Augen geführt wird: Sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und nur vier Rückstand zu Platz eins, dafür aber immerhin drei Punkte auf das graue Mittelmaß sprechen eine deutliche Sprache. Von wegen „im Abstiegskampf bestehen“ oder im „Mittelfeld etablieren“. Auf derartige Phrasen wird nach den vergangenen zwei Fehlversuchen (2004 bis 2006 und 2011 bis 2014) verzichtet. Dynamo packt den Durchmarsch und schreibt weider mal Rekord-Geschichte. Noch nie konnte ein Bundesliga-Aufstieg schon nach dem vierten Spieltag gesichert werden. Das gibt Planungssicherheit!