Leipziger Busfahrer weigert sich, Mann mit Dynamo-Dresden-Schal mitzunehmen

Nachdem ein Dresdner Busfahrer einer verschleierten Frau die Mitfahrt verweigern wollte, zeigt sich nun, dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelte. Couragierte Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs schützen häufiger, als bisher bekannt, ihre heimischen Fahrgäste vor gewalttätigen und gemeingefährlichen Minderheiten.

So verweigerte ein Fahrer der Leipziger Verkehrsbetriebe einem jungen Mann den Zustieg, weil der einen Schal von Dynamo Dresden offen zur Schau stellte. Auch von den in einer nur schwer verständlichen Talsprache vorgetragenen Hinweisen des Schalträgers, er habe einen gültigen Fahrausweis, ließ sich der Fahrer nicht von seinem Standpunkt abbringen. Ein Zeuge erinnert sich: “Der Busfahrer war sehr irritiert, weil er eine solche Tracht offensichtlich zum ersten Mal in seinem Fahrzeug gesehen hat.“ So etwas gehörte einfach nicht nach Leipzig, stellte er dann fest.

Dann erklärte er aber geistesgegenwärtig, niemanden mitzunehmen, der abgetrennte Tierköpfe in ein Fußballstadion schmuggelt. Außerdem gäbe es keine Garantie, dass dieser Behangene nicht fanatisch sei. Er könne sich plötzlich mit dem Schal vermummen und dann Straftaten in dem Bus begehen. In der Vergangenheit hätten Fußballfans, und gerade die von Dynamo Dresden, immer wieder ZügeBusse und Straßenbahnen demoliert. Das sei allgemein bekannt. Die von den Dresdnern ausgehende blinde Gewalt gegenüber Andersgläubigen sei auch kein Geheimnis. Er fürchte um die Sicherheit seiner Leipziger Mitfahrer, von denen viele auch noch dem Rasenball huldigen würden.

Letztlich habe, so der Zeuge, der Busfahrer die Tür geschlossen und den Dynamoschalträger im Regen stehen gelassen. Auf Nachfrage erklärte das Unternehmen : „Dank des besonnenen Handelns unseres Fahrers konnte eine mögliche Gefährdungslage schon im Ansatz ausgeschlossen werden.“

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